Schulhelfer im Offenen Ganztag der Rheinschule – ein Modellprojekt


Immer mehr Kinder besuchen den Offenen Ganztag der Rheinschule Emmerich. Über 100 der ca. 160
Schülerinnen und Schüler verbringen den größten Teil des Tages in der Schule, die damit nicht
länger nur Bildungs-, sondern auch immer mehr Lebensraum ist.

Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass zwischenmenschliche Beziehungen zu Erwachsenen
das soziale, aber auch das schulische Lernen maßgeblich beeinflussen. Gibt es ein ausreichendes
Beziehungsangebot zu Erwachsenen und werden diese Beziehungen entsprechend gestaltet, entsteht
ein Klima, in dem sich Kinder wahrgenommen und wohl fühlen, was sich wiederum positiv auf
ihre Motivation, ihre Lernbereitschaft und ihr Verhalten auswirkt. Kurz: Kinder lernen, sich sozial
zu verhalten, wenn sie ein solches Verhalten an und mit erwachsenen „Modelle“ beobachten und
erleben können.

Das Modellprojekt „Klein braucht Groß“, das die Rheinschule Emmerich in Kooperation mit dem Träger des
Offenen Ganztages, der Katholischen Waisenhausstiftung, im zweiten Halbjahr des Schuljahres
2012/2013 durchführen will, setzt sich zum Ziel, den Schülerinnen und Schülern der Rheinschule Emmerich
mehr Beziehungsmöglichkeiten zu Erwachsenen zur Verfügung zu stellen.

Zu diesem Zweck werden ehrenamtlich tätige Personen gesucht, die an einem Tag in der Woche von ca. 14 – 16 Uhr als „Schulhelfer“ bei der Durchführung des Projektes mithelfen wollen. Für weitere Informationen
wenden sich Interessenten bitte an das Schulsekretariat (Tel.: 02822-754100) oder direkt an den
Koordinator des Offenen Ganztages, Herrn Hollstein (Tel.: 02822-754170, ab 12.00 Uhr).

Text von A. Hollstein

zurück zum Artikel

Urlaub pur am Wisseler See

 Für viel Aufregung und Vorfreude sorgte die Einladung des Freizeitparks Wisseler See bei 18 Kindern der OGS Rheinschule. Im Rahmen der Ferienbetreuung durften sie zwei Tage kostenlos am Wisseler See verbringen. Herrliches Wetter, Badespaß satt im Naturfreibad, Wasserrutsche, Tretboot fahren, Fußball und Volleyball spielen, Grillen und die Übernachtung in den Tipis des Freizeitparks machten diesen Ausflug zum Höhepunkt der Ferien. Abschiedstränen statt Heimweh zeigten, was alle fühlten: Das war Urlaub pur in zwei Tagen und ein unvergessliches Erlebnis für alle!

zurück zum Artikel

Inzwischen gibt es eine Klasse - die 1a -, deren Schüler alle den Ganztag besuchen. Das ermöglicht eine Umstrukturierung des Tagesablaufs in Zusammenarbeit zwischen Lehrerteam und Betreuerinnen. So können späte Vormittagsstunden, in denen die Kinder schon erschöpft sind und kaum noch lernen können, teilweise auf den Nachmittag verlegt werden.Zur Zeit haben wir damit begonnen, für die Klasse 1a den Stundenplan für Montag zu ändern. Die Kinder haben danach nicht fünf sondern nur vier Stunden. Die fünfte Stunde wird nach dem Mittagessen und einer ausgiebigen Spielpause von 13:15 Uhr bis 14:00 Uhr nachgeholt. Nach den bisherigen Erfahrungen können die Kinder dann ausgeruht wieder lernen.

Einmal wöchentlich (zur Zeit mittwochs) findet ein sogenannter Fördertag statt. Anstelle der Lernzeit und der Arbeit in den Lernmappen gibt es für alle Kinder ein Förderangebot in kleinen Gruppen (Lesen, Schreiben, Logopädie, motorische Förderung, Wahrnehmung, Musik, Kunst). Neben Lehrern und  Mitarbeitern des offenen Ganztages unterstützen Logopäden, Tanztherapeuten, Musiker, Künstler und Sportler dieses Angebot. Die Förderung ist für Kinder im offenen Ganztag kostenlos.

zurück zum Artikel

In der Zeit zwischen 12:30 und 13:45 Uhr findet in den Gruppen das gemeinsame Mittagessen statt (die Zeit variiert je Gruppe, abhängig vom Unterrichtsende der Kinder). 

zurück zum Artikel

Täglich wird zwischen 14:00 und 14:45 Uhr in den individuellen Lernmappen gearbeitet. Die Kinder gehen in der Lernzeit in ihre jeweiligen Klassenräume. Dort werden sie während der Lernzeit von Lehrern und/oder Mitarbeitern des offenen Ganztages begleitet und unterstützt.

zurück zum Artikel