Alle Kinder haben das Recht auf Förderung, leistungsstarke Kinder ebenso wie leistungsschwache Kinder.

Neben der Förderung von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Gemeinsamen Unterricht und der präventiven Förderung von Kindern zur Vermeidung eines möglichen AO-SF, werden an der Rheinschule möglichst alle  Kinder in unterschiedlichen Bereichen intensiv gefördert.

Einen sehr großen Bereich nimmt aufgrund der großen Zahl Kinder mit Zuwanderungsgeschichte und Nicht-Deutsch als Familiensprache der Bereich Deutsch als Zweitsprache ein. Die Sprache ist und bleibt der Schlüssel zur Partizipation in der Gesellschaft. Die sprachlichen Fertigkeiten in Deutsch sind entscheidend für die schulische und damit auch berufliche Laufbahn

Neben der additiv angelegten DaZ Förderung von zwei Stunden wöchentlich und der intensiveren Sprachförderung (3-4 Stunden) für Kinder, die ohne oder mit nur sehr geringen Deutschkenntnissen die Schule besuchen, ist die integrative Berücksichtigung des Förderbedarfs von Bedeutung. So haben wir im Schuljahr 2011/2012 ein neues Lehrwerk eingeführt. „Der, die, das“ ist ein Deutschlehrwerk, das speziell für Kinder mit Migrationshintergrund ausgelegt ist. Berücksichtigung findet dies auch in dem neuen Mathematikwerk „1,2,3“, das wir im Schuljahr 2012/2013 eingeführt haben. Ende des Schuljahres werden wir die Wirksamkeit der Werke bezogen auf das Vermögen unserer Kinder einer genauen Betrachtung unterziehen.

Die zusätzliche Förderung in Deutsch als Zweitsprache ist möglich, da die Rheinschule 12 Stunden über das Schulamt Kleve aus dem Budget der IH Stellen zugwiesen bekommen hat.

Lesenkönnen  als Schüssel zur Schriftsprache ist für viele unserer Kinder ein schwer zu erreichendes Ziel. Die Vera Ergebnisse zeigen uns immer wieder den großen Bedarf im Bereich der Leseförderung. Auch hierzu hat das Kollegium der Rheinschule ein Leseförderkonzept erstellt. Das Fördern der Lesemotivation, das verstehende Lesen, Lesestrategien,… sind hierbei wichtige Ziele. 

Die Lese-Rechtschreibförderung  ist eine weitere wichtige Förderaufgabe, der wir uns stellen. Immer mehr Kinder haben Schwierigkeiten in diesem Bereich. 

Das Lese-Rechtschreib-Konzept steht aber im laufenden Schuljahr vor dem Hintergrund der aktuellen Vera Ergebnisse  ebenso auf dem Prüfstand wie das DaZ Konzept.

Seit August 2011 arbeitet eine Sozialpädagogische Fachkraft mit voller Stundenzahl in der  Schulein­gangsphase  der Rheinschule.

Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Förderung entwicklungsverzögerter Kinder. Ne­ben der im Konzept zur Schuleingangsphase beschriebenen Förderung entwicklungs- bzw. leistungsschwa­cher Kinder, übernimmt die Sozialpädagogische Fachkraft folgende Aufgaben an unserer Schule:

  • In enger Kooperation mit den Klassenlehrern übernimmt sie die Durchführung und Auswertung der Eingangsdiagnostik in den Bereichen sozial-emotionale Entwick­lung, Wahrnehmung, Sprache, Mathematik, Motorik, Konzentration, Ausdauer, Merkfähigkeit und Aufgaben-Verständnis.
  • Sie berät Eltern in Schul- und Erziehungsfragen, über Möglichkeiten der häuslichen Unterstützung, sowie außerschulischer Hilfs- und Therapiemöglichkeiten.
  • Sie kooperiert mit den Kindertageseinrichtungen und ist mit weiteren Kolleginnen für die Planung, Durchführung und Auswertung der Feststellung des Sprachstands zwei Jahre vor der Einschulung (Delfin 4/ Stufe 1 und 2) verant­wortlich.
  • Gemeinsam mit Kollegen und Sonderpädagogen der Schule ist sie für die Organisation und Durchführung des Einschulungsparcours für Schulneulinge verantwortlich.
  • Sie nimmt an der Durchführung und Auswertung der Sprachstandsfeststellung der Schulneulinge (Delfin 5) teil.
  • Teilnahme an dem Elternabend der Schulneulinge und Vorstellung ihrer Arbeit
  • Teilnahme an allen Schulveranstaltungen, Projekttagen ,Festen und Ausflügen.
  • Zusammenarbeit mit außerschulischen Organisationen, wie z.B. SPZ, Jugendamt, Ergotherapeuten, Logopäden, Physiotherapeuten, Tagesgruppen
  • Teilnahme an Lehrer-, Jahrgangs- und GU- Sonderpädagogikkonferenzen
  • Teilnahme am Arbeitskreis “Sozialpädagogen in der Schuleingangsphase des Kreises Kleve“
  • Zusammenarbeit mit Sonderpädagogen, Einleitung von AOSF- Verfahren
  • Teilnahme an Fortbildungen
  • Bereitstellung und Herstellung von Materialien für den Basisunterricht und für indi­viduelle Förderangebote

Das Konzept zur Gesundheitsförderung an der Rheinschule setzt sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen. Folgende Intentionen werden im schulischen Unterricht und Alltag verfolgt:

Die Kinder sollen ihren Körper besser kennen lernen und eine positive Einstellung zur Gesundheit entwickeln. Die Bedeutung von gesunde Ernährung und Bewegung erkennen und Freude an einem aktiven Leben entwickeln gehört ebenso zu den zentralen Anliegen wie der kritische Umgang mit sogenannten Genussmitteln. Damit die Kinder in die Lage versetzt werden sich gesund und bewusst ernähren und leben zu können,  lernen sie ein breites Sortiment an Obst und Gemüse in Aussehen und Geschmack kennen und werden an die Zubereitung herangeführt.

Erreichen wollen wir diese Ziele durch folgende, regelmäßig stattfindende Angebote:

  • Tägliches Schulobst – Dies wird durch das EU Schulobstprogramm NRW ermöglicht.
  • Klasse 2000 – Für zurzeit 4 Klassen haben wir über einen Zeitraum von vier Jahren Sponsoren gefunden, die das Projekt finanzieren.
  • „Gesunde Kinder in gesunden Kommunen“ – ein Euregioprojekt, begleitet durch die Universität Duisburg – Essen
  • Unterrichtseinheiten zum Thema Gesundheit
  • Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Kleve – Zahngesundheit, Zahnprophylaxe

Kinder brauchen Bewegung, nicht nur im Sportunterricht. Ein bewegungsanregender Schulhof mit Möglichkeiten zu vielfältigen Bewegungserfahrungen sowie Kleinspielgeräte für die Pausen unterstützen unser Anliegen. Auch die Schulhalle wird für Bewegungsangebote (Tischtennis) genutzt. Der Einsatz der move-it Boxen ermöglicht den Kindern zusätzliche Bewegung  im Unterricht.

Neben den festen Bausteinen im Schulalltag wurden  in den vergangenen Jahren Projekttage zum Thema Gesundheit unter dem Motto „Fit fürs Lernen“ durchgeführt.

Die Projekttage zur Gesundheitsförderung zu Beginn des Schuljahres 2012 / 2013 standen unter dem Thema „Gesund und bunt“.

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